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Rocco's Red Cloud

Die späten 60er und frühen 70er, das war die große Zeit der klassischen Rock-Trios. Mit unbändiger Energie, grenzenloser Improvisationsfreude und einer unglaublichen Dynamik revolutionierten damals Dreierbesetzungen, wie The Jimi Hendrix Experience, Cream, Rory Gallagher`s Band Taste, Blue Cheer, Mountain oder Johnny Winter mit seiner Band die Rockmusik.

 

Genau in dieser Tradition stehen Rocco`s Red Cloud, ein junges Trio aus dem östlichen Ruhrgebiet, das sich anschickt dem klassischen Sound, neue Facetten hinzuzufügen. Der schwere, psychedelische Blues-Rock-Sound der Sixties-Vorbilder wird von den Youngstern nun mit den musikalischen Vorzügen nachfolgender Rock-Generationen zu einem eigenen Rock-Sound ergänzt. Die Power von Motörhead und die Explosivität von Nirvana - beide natürlich auch Vertreter der klassischen Trio-Besetzung - ergänzen sich hervorragend mit der klassischen Blues-Rock-Basis. Eine zusätzliche Portion Stoner- und Space-Rock verstärken den eigenständigen Charakter von Rocco`s Red Cloud.

 

Obwohl erst 27 Jahre alt ist Rocco Wiersch - Gitarrist, Sänger und kreativer Kopf des Trios - schon ein alter Hase in der Szene. Gefördert von seinem Vater, einem bekannten Autor und Künstler, trat Rocco im Alter von 14 erstmalig auf. Bereits im Teenageralter bewies Rocco seine Klasse als Support von internationalen Rock-Größen wie Peter Green, Chris Farlowe, Tito & Tarantula, den Quireboys oder dem Deep Purple-Keyboarder Don Airey. Schon damals war die rauchige Stimme, die irgendwo zwischen Lemmy, Rory Gallagher und Jim Morrison liegt, eines der Markenzeichen des Blues-Rock-Youngsters. Als Gitarrist orientierte sich der Dortmunder zuerst an den alten Blues- und Rock-Helden. Hendrix klar, Gallagher, Stevie Ray Vaughan und die anderen, um die man als Rock-Gitarrist nicht herum kommt.

 

Inzwischen aber hat Rocco, der eine dreijährige Ausbildung an der Glen Buschmann Jazzakademie mit Bestnote abschloss, längst seinen eigenen Stil gefunden. Der klingt, obwohl er inzwischen sehr viele Effektpedale benutzt, immer noch extrem organisch, weil lebhaft und authentisch. Mit sage und schreibe 36, auf einem gigantischen Pedalboard montierten Geräten, beschwört Rocco einen gitarristischen Orkan herauf. Doch trotz aller Fuzzes-, Wah Wahs-, Echos- und anderer Soundeffekte klingt Rocco`s Gitarrensound nie technisch, nie clean oder kühl.

Der junge Gitarrist hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt - Vom großen Talent zum versierten Saiten-Künstler.

 

Seit einigen Monaten ist das Trio geradezu perfekt besetzt, denn in Luce Bertermann und Louis Lenger hat Wiersch zwei versierte Mitstreiter gefunden. Bertermann, ein Musiker, Performance-Künstler und Schauspieler aus dem Ruhrgebiet, spielt im Trio den Bass und bringt neben reichlich Bühnenerfahrung mit Bands unterschiedlichster Stilrichtungen auch eine unbändige Dynamik und Kreativität ins Trio.

Nur 3 Monate nach seinem Einstieg gewann die Band bereits den bekannten Ruhrgebiets Contest "Best of Unsigned 2018" in Oberhausen.

 

Drummer Louis „Lucky Lou“ Lenger, wie Wiersch Jahrgang 91, stammt aus der Punk-Szene, hat aber durch seinen Vater, dem leider zu früh verstorbenem Frontmann der Blues-Rock-Band Koslowski, eine starke Affinität zu Blues und Funk, wo er auch gerne mal die Gitarre oder den Gesang übernimmt. Mit seiner unglaublichen Energie ist er gleichzeitig Rückgrat, wie Motor des Power-Trios.

 

War in den vorherigen Besetzungen von Rocco`s Red Cloud Rocco selbst immer der unumstrittene Mittelpunkt des Trios, so steht jetzt eine geschlossen und kompakt wirkende Band, dreier gleichberechtigter Musiker auf der Bühne.

Bandmitglieder

Rocco Wiersch

Dank an Digitalfoto Hamm
Dank an Digitalfoto Hamm
RRC Band im Feld
Rocco, Luce, Lou

Rocco Wiersch: Gitarre/ Vocals

geboren: 27.08.1991 in Dortmund

 

"ein absolutes Ausnahmetalent an der Gitarre und gesegnet mit einer unwahrscheinlichen Rock'n'Roll-Stimme" (Stefan Bauer)

 

Der alte Mann im Film Blues Brothers, an der Straßenecke sitzend und „Boom Boom“ singend, ...John Lee Hooker, versetzte den damals 13-jährigen Rocco dermaßen in Begeisterung, dass umgehend Papa' s Plattenregal durchwühlt werden musste. Die alten Blues-Helden ebenso wie die Rock-Klassiker von The Doors, Led Zeppelin, Black Sabbath, Free und vor allem Rory Gallagher, die er dort fand, brachten den Stein vollständig ins Rollen.

Aufgewachsen mit einem Vater, der ein bekannter Dortmunder Lyriker und Dichter war, nahm Rocco seine erste Gitarre mit drei Jahren in die Hand.

 

Zwischen 2000 und 2004 gewann Rocco viermal den Dortmunder Schülerliteraturwettbewerb und zwei weitere Sonderpreise. Bereits in jungen Jahren sammelte Rocco Bühnenerfahrung in gemeinsamen Projekten mit seinem Vater.

2007, als fünfzehnjähriger, wurde er zweimal beim Acoustic Open in der bekannten Dortmunder Szene Kneipe Subrosa zum Liebling des Abends gewählt. Seitdem folgten weitere Sessions und Auftritte mit so unterschiedlichen Musikern wie Chris Farlowe & The Hamburg Blues Band (featuring Clem Clempson), Peter Green, Eric Sardinas & Big Motor, Paul Gilbert, Tito & Tarantula, Fiddler's Green, Devil Doll, Paul Di Anno, Kissin' Dynamite. 2011 absolvierte er die Go- Music-Tour mit Crazy Chris Kramer, Bene Neuner und Martin Engelien.

 

Daneben verfeinerte Rocco ab 2012 seine musikalischen Fähigkeiten durch eine drei-jährige Ausbildung an der Glen Buschmann Jazzakademie, unter der Anleitung von Jochen Schrumpf. 2015 erwarb er den Abschluss in der Masterclass mit Bestnoten.

 

Als Entertainer und Musiker sorgte Rocco zuletzt bei der Textmusikkollage Ich bin nicht Bob Dylan „durch sein beherztes Engagement gepaart mit witzigen Gesangspassagen“ (waz), erneut aufgeführt Dezember 2016 in Berlin, für Begeisterung. Im März 2017 stand er mit Markk13 als Support für Don Airey (Keyboarder von Deep Purple) in der Zeche Bochum  auf der Bühne, und am 24.04.2017 dann für Thunder, ebenfalls in der Zeche Bochum.

Außergewöhnliches Talent, eine professionelle Ausbildung zum Musiker und eine wirre Vorliebe für Musik aus allen, auch exotischen Musikrichtungen, fließen in sein Spiel mit ein.

 

Rocco legt Wert auf fintenreiche Texte und ausgefeilte Arrangements mit Einflüssen aus unterschiedlichsten Stilrichtungen, die seine Bandkollegen immer wieder in Tränen ausbrechen lassen. Sein ganzer Wahnsinn zeigt sich in über 30 Effektgeräten, die bei jedem Auftritt mitgeschleppt und aufgebaut werden müssen.

Rocco: 2011 schreit
2011
Rocco 2015: cooles Foto
2015
Rocco 2018: Straßenmusik Foto mit Hut
2018
Grammy Award: Album of the year
2020: ...jaja,...ich weiß

Luce "Boba TheBass" Bertermann

Luce Bertermann: Bass, Elektro-Saz, Synthie, Klangkünstler

geboren: 09.02.1986

 

Seit Januar 2018 ist unser neues Multitalent aus dem Ruhrgebiet mit an Bord, und bereichert unsere Shows mit wahnwitzigem Spiel auf seinem 1964 er Fender Jazzbass, und zahllosen neuen Ideen. Ausgestattet mit der gleichen Begeisterung für Klang und Soundeffekte wie Frontmann Rocco, vertonte er bereits, live vor großem Publikum, Stummfilme nur mit seinem Bass und unglaublichem Einfallsreichtum. Als Musiker sowie Klang - und Performancekünstler sammelte er solo, wie auch in unterschiedlichsten Bands aus Musikrichtungen von Rock, Metal, Hip Hop bis zu Worldmusic, reichlich Bühnenerfahrung. Die Leidenschaft fürs Theater spiegelt sich in seiner Bühnenpräsenz wieder. Nebenher beschäftigt er sich mit Instrumentenbau und erfindet verrückte Gerätschaften zur Erzeugung von Klangeffekten. Mit seiner selbst umgebauten Saz zur Bazz (Tonabnehmer aus den 60ern, 1Basssaite, 1 Gitarrensaite, 2 Sazsaiten) sorgt er regelmäßig für Aufsehen.

Luce


Louis "Lucky Lou" Lenger

Louis "Lucky Lou" Lenger: Drums

geboren: 17.03.1991 in Herdecke

 

Ur-Wittener, Multi-Instrumentalist

Lou kommt aus der Punkscene welche seinen Spielstil an den Drums wohl am meisten geprägt hat (schnell & laut). Er hat in Bands wie KRUSTE, DRUNKEN DISASTER, NUCLEAR HOLOCAUST, PFANDPIRATEN und zig anderen getrommelt.
Starke Affinität zu Blues, Rock, Funk seit seiner frühen Kindheit aufgrund seines Vaters Achim Lenger R.I.P. (Sänger der Band KOSLOWSKI).
Als Frontmann/Sänger/Gitarrist ist er bei Bands wie BRAINFLOW MANAGEMENT, THE BIKINI ATOLLS, BLUES DEFILERS und etlichen anderen tätig gewesen.
Seit Januar 2018 Beatproduzent und BackUp für AKZENT ONE, Hip Hop aus Witten.

 

Drummer Lucky Lou

Vielen Dank für euer Interesse und vieleicht bis bald.

Unser Equipment

Jetzt wird es wieder ernst. Unser Equipment; Infos für Verrückte.

Nicht-Musiker Warnhinweis: Ist wirklich so, Vielen Dank steht schon oben, unten ist sonst nicht`s mehr.

 

Musiker: Tja... jetzt wirds völlig krank!

So. Für alle Effektfetischisten, die bei unseren Gigs immer ungläubig aufs Pedalboard linsen: Hier ein paar Erläuterungen.

Die verschalteten Geräte sind:

 

- Ernie Ball Volume Pedal

  Tja, was soll ich sagen? Macht laut und leise. Muss ja auch mal sein. ;)

 

- Boss Chromatic Tuner TU- 2 

  Ja, das braucht man auch bei vielen Effekten. :D

 

- Boss Equalizer GE- 7

  Hab ich mir auf ne schöne Bassanhebung eingestellt, toll für warme Cleansounds

 

Nicht-Musiker: Tja erwischt!!!

Neugierig, was ?... Dringend daran arbeiten! ...Das geht jetzt wirklich immer so weiter.

 

- Boss OC- 2 Octaver

  Ja ja, ich weiß, dass es da schon neue Version von gibt. Ich mag die hier. ;) 

  Hab ich mir vor die Zerrer geschaltet. Hinter den Zerrer= Zerrer wird oktaviert.

  Vor dem Zerrer = atomare  Apokalypse :D ...funktioniert Toll zum Bassisten ärgern.

 

- Electro Harmonix C9 Organ Machine

  Klingt komisch, ist aber so: Gitarrensound rein, Orgelsound raus. Ziemlich irre.

 

- Boss Blues Driver

  Ganz, ganz, ganz, ganz wenig Zerre, wenns mal beschaulich zugehen soll.

  Man muss ja nicht immer gleich alle in Grund und Boden sägen... man hat mindestens 10 Minuten Zeit dafür.

 

- Boss Super Overdrive

  Angus Young hätte seine helle Freude. So wie hier eingestellt voll das AC/DC- Feeling.

  Nicht zu viel Dampf, aber definitiv mehr Wums als der Blues Driver.

 

- Hermida Audio Dover Drive

  Eher ungewöhnlicher Zerrer. Auch noch nichts wirklich Ernstes in puncto Zerrgrad,

  aber keine Sorge, das schwere Geschütz  kommt noch. Klasse für Gilmore'sche Gitarrensoli.

 

- Bixonic Expandora II EXP- 2001

  Der Kollege hier soll bei Billy Gibbons in - Achtung, jetzt kommts- 5- facher Ausführung (!) (könnte sein, dass es mehr

  waren, auf gar keinen Fall weniger!) auf dem Brett stehen. Schon recht gemein, die kleine runde Bonbondose.

  Der erste "härtere" Zerrer im Schaltkreis.

 

- Schaller Bow Wow / Yoy Yoy (60ies Original)

  Hab ich, wie so einige andere Sachen aus dem abgefahrensten Gitarrenladen in ganz Dortmund,

  dem Rockaway Beat ( https://rockawaybeat.wordpress.com/rockaway-beat/ ). Kann ich jedem nur

  ans Herz legen, da mal auf nen Kaffee und ne neue Gitarre plus 15 Effekte einzukehren. ;)

  Gute Deutsche Handarbeit aus den 60ies. Sehr dreckig und UNFASSBAR laut. Der Yoy- Yoy Modus

  klingt wie irgend n ganz kruder Phaser, den man mit dem Fuß steuern kann,

  der Bow- Wow Modus macht genau das  (nämlich "Bow- Wow", es klingt wirklich so ;) )  und zwar ziemlich geil!

 

- Dunlop Cry Baby Classic

  Im Prinzip n Cry Baby mit Faselspule, so wie dem Opa Hendrix seins. Auch sehr fett, aber deutlich sauberer als das

  Schaller. Schönes Ding, sehr variabel einsetzbar.

 

- n altes Vox Wah Wah (ca. 30 Jahre alt, keine Ahnung welches Modell genau, Original Bodenplatte fehlt leider.)

  Damit auch die Gitarre mal schreien darf, muss meiner Meinung nach dieses Wah Wah gebaut worden sein.

  Kennt ihr noch diesen schönen Solo- Einstieg aus Whole Lotta Love? Genau das. :D

 

- Rocktron Tri Wah

  So, und damit hier Poesie und Feinsinnigkeit auch mal wieder Erwähnung finden

  (nein, das gabs nicht ne Nummer kleiner, das muss so :D ): Das Tri Wah. Selten ein so sanftes,

  fast schon liebevolles Wah Wah gehört. Schön zum "in Watte packen" von Sounds.

 

- Electro Harmonix Micro Q Tron

  Macht Funk. Aber auch Digeridoo. Je nach dem.

 

- Marshall Guv'nor 2

  Das Ding hier ist schon echt mächtig geil. Da hab ich so viele Zerrer auf dem Brett und welchen benutz ich am

  Häufigsten? Den billigsten (für inzwischen schlappe 55 € zu erstehen bei der Musikhausmafia ihres Vertrauens

  im Internet...) auf dem ganzen Brett. Gain bis zum Anschlag aufgepöhlt, bisschen 

  vorsichtig mit der Lautstärke, sonst verbünden sich Bassist und Schlagzeuger zu einer unheiligen Allianz gegen den

  fetten Sound, und dann durch meine Telecaster jagen. Da zuckts in den Fingern! ;) 

  Übrigens: Sehr schön auch zusammen mit dem Blues Driver oder dem Super Overdrive.

  Wenns mal noch böser sein muss...  

 

- Electro Harmonix Little Big Muff (70ies Original)

  Wo wir grad bei fett waren: Diese Linie kann diese fiese kleine Kiste (zumindest im Vergleich zum großen Bruder) 

  ziemlich eindrucksvoll fortführen. Allerdings ist das gute Teil Recht "wollig" vom Ton, wenns so richtig knallen soll

  läufts meistens auf den Guv'nor hinaus. Wenns allerdings n bisschen schlammig klingen soll, tänzelt der Fuß

  direkt überm Schalter. Mal wieder im Rockaway Beat gefunden...

 

- Z.Vex Fuzz Probe

  Nur was für total durchgeknallte Irre ohne Hobbys. So in etwa las sich auch die Herstellerbeschreibung.

  Logischerweise dachte ich mir: Das Ding musst du haben. :D Ein Fuzz gekreuzt mit nem Theremin

  (das Gerät mit dem auch die ganzen 50ies Horror-/ SciFi- Soundtracks gemacht wurden). Sehr schräg und freakig, 

  aber definitiv ziemlich interessant, auch wenn ich immer wieder den heiligen Zorn meiner Mitmusiker

  auf mich gezogen habe, weil aus dem Teil, auf jeden Fall wenn man nicht zumindest ein bisschen Übung hat

  durchaus mal menschenrechtsverletzungsverdächtige Frequenzen kommen KÖNNEN. Aber geil! :D

  Wenn man den Big Muff durchjagt ist plötzlich die Wolle aus dem Sound.

 

- Fulltone Full Drive 2 10th Anniversary Mosfet Edition

  Benutz ich eigentlich vorrangig zum boosten. Clean Comp- Modus und Mosfet rein, läuft die Kiste.

  Klingt meistens besser mit als ohne das Teil.

 

- Boss Pitch Super Shifter PS- 5

  Süße kleine Spielzeugkiste mit vielen unterschiedlichen Möglichkeiten: Von ner Pedal Pitch Funktion

  über son witzigen Effekt der "Flutter" heißt (und in der Tat schön rumflattert) bis hin zu nem schönen Detune ist

  alles drin.

 

- Boss Harmonist HR- 2

  Wenn man das Gefühl hat, doch mal kurz ne 12- saitige Gitarre in der Hand haben zu wollen oder kurz mal n

  bisschen indisches Flair versprühen will, macht das mit dem Viech schon Spaß. Habs als doppelten

  Octaver laufen, also Oktave rauf und Oktave runter. Nice!

 

- Boss Chorus Ensemble CE- 5

  Mein erster Chorus. Hab ich nicht ausgebaut, weil hey, was man hat, hat man. So kann ich das "echte"

  Chorus Ensemble (CE- 1) anders einstellen und hab noch nen Backup- Sound, falls mich der andere grade nervt.

  Reiner Luxus, klingt aber auch super.

 

- Boss Phase Shifter PH- 3

   Wieder son Viech mit mehreren Modi. Einer davon ist n Step Sequencer. Danach waren mir die anderen egal. :D

   In meiner Einstellung wieder sehr abgefahren.

 

- Artec Vintage Phase Shifter SE- VPH

  So, und jetzt mal n Phasersound, bei dem Omas Gebiss nicht die Kieferhaftung verliert. ;)

  Schön klassisch langsam und breit eingestellt, damit auch die Leute, die genau das sind, sich nicht

  so gehetzt fühlen. Übrigens schweinegünstig und recht lecker vom Ton. Booste ich allerdings meistens,

  damit er mehr Fülle kriegt.

 

- Mo'oer Soul Shiver

  Schön für cleane Sachen, ich benutz vor allem das Vibrato. Macht da nen angenehm psychedelischen Job.

  Für verzerrtes Zeug allerdings eher ungeeignet, da für meinen Geschmack nicht prägnant genug.

  Da muss wieder das alte Chorus- Ensemble ran.

 

- Fulltone Choralflange

  Sehr dicker Chorus / Flanger, den ich hauptsächlich als Flanger nutze. Voll die 60ies- Kiffersounds, die einem da 

  entgegen blubbern und rauschen. Auch richtig geil mit Zerrer, aber nur, wenn man das Risiko eingeht sich vom

  völlig machtlosen Bassisten masakrieren zu lassen. :P

 

- Boss Chorus Ensemble CE- 1 (70ies Original)

  Der legendärste Chorus/Vibrato überhaupt, würde ich mal behaupten. Auf genau diese Baureihe schwören 

  unzählige  Gitarristen und Keyboarder. (Könnt ich jetzt hier aufzählen, könnter aber auch mal selber nachgucken. 

  Andere Hobbys scheint ihr ja nicht zu haben, habt ja immerhin bis hierher gelesen. ;) )

  Klingt warm  wie inne Pullewanne, trotzdem schön klar und macht sehr viel an 

  abenteuerlustigen Effekt- Mischungen ohne murren und knurren mit. Da würd so manch anderer Treter leise

  säufzend die weiße Fahne hissen. Muss man nur gezielt auspegeln. Clipt ganz gerne, wenn man den Input

  zu hoch dreht.  Ach ja: auch hier: Rockaway Beat!

 

- T.C. Electronic Spark Booster

   Macht das was er soll: Lauter und dicker. Für Clean- und Solo- Sounds ziemlich nice !

 

- Ana Sounds Freq Up Booster

  Macht auch lauter und dicker. Aber anders. Klingt mehr nach Old School, mehr Rotze als der Spark.

 

- Electro Harmonix Freeze

  Die spinnen da in New York! Schon wieder son abgefahrenes EHX- Teil, das ich einfach einbauen musste.

  Hab mich oft geärgert, dass ich nicht mal als Übergang oder Fläche irgendwas sonores im Hintergrund laufen lassen 

  kann. Jetzt klappt das. :P

 

- Boss Giga Delay

  Delay Overkill. Ziemlich viele unterschiedliche Delay- Sounds, die man munter bis zum Gehörsturz manipulieren

  kann und dann, wenn man sein Teufelswerk vollbracht hat, speichert man sich das Ergebnis gepflegt auf ner Preset- 

  Bank ab.  Sehr praktisch, hat auch ne Tap- Funktion und klingt super. Da kommen in den Red- Cloud- Shows 

  übrigens oft die kranken "Bombeinschlags"- Geräusche her. Kann man so lustig mit dem Fuß drücken,

  dann schwillt das ganze an und wird langsam nach oben gepitcht, wenn man den Fuß wegnimmt fällt

  alles mit dem besagten Einschlags- Sound wieder in sich zusammen. Uwe hasst es. :D Meistens jedenfalls. 

 

- Ibanez Delay DE7

  Hab ich für so Psycho- Effekte. Meistens n schnelles, sich recht oft wiederholendes Delay. So kann man das toll

  einsetzten um auch dem Durchschnitts- CDU- Wähler das Gefühl eines LSD- Trips näher zu bringen. :P

 

- Boss '63 Fender Reverb FRV- 1

  Mein Verstärker hat sowas nicht. Ohne is auch Scheiße. Also: Hall gekauft. :D Auch schön warm und vintage.

 

- Nicht auf dem Brett, aber dafür manchmal in der Hand: Der E- Bow!

  Musste ich einfach haben. Wer wollte nicht schon mal Streicher-, Flöten- oder Synthie- Sounds aus dem Ärmel

  schütteln, ohne das da zwangsläufig noch so ne Nase auf der Bühne steht? Ich zumindest. ;) Klingt übrigens ziemlich

  geil mit Slide/ Bottleneck.

 

- Gitarren:

  Genesis Roy "First Lady" (manche Gitarren brauchen halt nen Spitznamen), customized by Rockaway Beat  

 

  Mördermäßige Telecaster aus Japan!

  Genesis ist die "Nobelmarke" von Fenix, in deren Werkstätten Fender jahrelang die Japan- Serien hat fertigen

  lassen. Irgendwann haben sich ein paar findige Herren im Vorstand der

  Japaner wohl gedacht: "Warum sollen wir immer dieses blöde F- Wort auf die Kopfplatte tackern?

  Die Teile gehen weg wie warme Semmeln. Schreiben wir mal Genesis drauf und verdienen uns n bisschen 

  Taschengeld dazu."

  Fand Fender genau so lange lustig, bis sies rausbekommen haben. Danach war dann Sense mit den Clones.

  Wurde im Rockaway Beat von meinem Freund Bernd mit Hilfe eines Kluson Texas Blues Neck PUs und nem alten    Fender Custom Shop Bridge PU gepimpt. Bernd macht übrigens auch nen super Kaffee und 

  erzählt immer viel von den Abstrusitäten, die ihm so im Laden passiert sind. Beides sehr empfehlenswert. :D

  Meinem vorher schon chronisch anmutenden Telecastermangel hat er kurzerhand

  den Garaus gemacht.

  Schmackhaft zubereitet und an .012 - .054er Saiten serviert: Yummy! Hab mit der Gitarre von Metal über 

  Funk bis Jazz schon alles ausprobiert und fands immer geil. :D Ihr merkt schon, ich bin ein bisschen verliebt.

  Macht hinten mit dem Fender nen drahtigen, bissigen Sound, den ich meistens für verzerrte Rhythmus- Parts 

  nehme, der aber auch hervorragend zu Wah- Wah- Eskapaden oder "knackigen" Passagen in Soli passt. Vorne 

  liefert der Kluson nen echt fetten, saftigen Ton, der einfach danach schreit, die Finger fliegen zu lassen.

  Für verzerrten Rhythmus ist der mir schon meistens zu Fett (Ausnahmen bestätigen die Regel ;) ), aber fürs solieren

  ist genau das großartig. Für cleane Rhythmus- Sounds funktioniert der auch sehr schön, ist warm ohne zu dumpf 

  zu sein ...und hatte ich eigentlich fett schon? ;)

  Ach ja: Uwe hat übrigens nen Bass. :P

 

Das war`s! Tüss